Technische Regel für Arbeitsstätten ASR V3a.2

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Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR V3a.2 „Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten“ wurde geändert und liegt nun in der Fassung Februar 2015 vor.

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Software Übersicht für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren

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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat eine neue Übersicht über Software für die Koordination von Baustellen veröffentlicht.

Diese Übersicht, die insbesondere für Bauherren und Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren interessant ist, finden Sie hier: Softwareübersicht

Die BauAkademie bietet für Sigeko Seminare nach der RAB 30 Anlage B und Anlage C, sowie ein Fortbildungsseminar für Sigeko an.

Comments (0) Feb 24 2015

Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.6 Lüftung

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Gemäß § 8 Abs. 2 Arbeitsstättenverordnung gilt mit Bekanntmachung der neuen Technischen Regel für Arbeitsstätten ASR A3.6 „Lüftung“ die alte Arbeitsstätten-Richtlinie (ASR) ASR 5 „Lüftung“ nicht weiter fort. Die TRGS ASR A3.6 wurde in der Ausgabe Januar 2012 veröffentlicht.

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Technische Regel für Gefahrstoffe 900

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Arbeitsplatzgrenzwerte
Die TRGS 900 liegt in einer geänderten und ergänzten Fassung in der Ausgabe vom 12.1.2012 vor.

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VDI/BV-BS 6000 Blatt 1.1, 02-2012

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Ausstattung von und mit Sanitärräumen – Grundlagen und Systeme – Vorgefertigte Sanitär-Bauelemente (Fertigsanitärräume, Installationssysteme)
Die Richtlinie gilt für vorgefertigte Sanitär-Bauelemente im Neubau, bei der Modernisierung von Bestandsbauten, dauerhaft eingebaute Sanitärräume in mobilen Einheiten, z. B. Schiffen, Zügen, anderen Verkehrsmitteln. Ausgenommen sind Sanitärcontainer in mobilen Gebäuden, die dazu bestimmt sind, wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden („fliegende Bauten“ und Mietobjekte). Sie gilt z. B. für Wandmodule, Paneele, Fertigsanitärräume/Fertigbäder, Installationssysteme, Fertigtoiletten. Die Richtlinie stellt Anforderungen auf hinsichtlich bauseitiger Voraussetzungen, Standsicherheit, Bauphysik, Gebäudetechnik, Transport und Lagerung, Einbau. Die allgemeine Gebäudeplanung für sanitärtechnisch genutzte Flächen ist nicht Bestandteil dieser Richtlinie. Die Ausstattung für unterschiedliche Gebäudearten ist in VDI 6000 Blatt 1 bis Blatt 6 beschrieben.

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Richtlinie VDI 3492 Entwurf, Ausgabe 12-2011

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Messen von Innenraumluftverunreinigungen – Messen von Immissionen – Messen anorganischer faserförmiger Partikeln – Rasterelektronenmikroskopisches Verfahren

Die VDI Richtline 3492 Entwurf, Ausgabe 12-2011 beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung der Faserzahlkonzentration anorganischer faserförmiger Partikeln in der Innenraumluft oder in der Außenluft sowie deren Zuordnung zu bestimmten Faserklassen (Chrysotil, Amphibolasbest, Calciumsulfat, sonstige anorganische Fasern). Die Faserzählung und Faserzuordnung erfolgt mit dem REM/EDXA-Verfahren (Rasterelektronenmikroskop/energiedispersive Röntgenanalyse). Die Nachweisgrenze des Verfahrens liegt unter den in der Richtlinie festgelegten Standardbedingungen bei einer Faserzahlkonzentration von 300 m-3. Hinweise zur Differenzierung von Produktfasern und zur Bestimmung organischer Fasern werden gegeben.

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Änderungen der VDI Richtlinie 6022 Juli 2011

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VDI Richtline 6022 – Raumlufttechnik, Raumluftqualität – Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Gerät
Im Jahr 1998 erschien die VDI Richtline 6022 erstmalig mit dem Ziel, den öffentlichen Diskussionen um Erkrankungen durch Klimaanlagen entgegenzutreten. Diese Ausgabe der Richtline behandelte schwerpunktmäßig die Instandhaltung von RLT-Anlagen in Gebäuden auf der Grundlage der DIN 1946 Teil2. Es wurde hierbei Hygienekontrolllen und Hygieneinspektionen verbindlich eingeführt. Mit der Ausgabe Juli 2011 werden die geänderten Grundlagen in der europäischen Normung und Aspekte der Raumluftqualität berücksichtigt.

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Änderung §4 Deponieverordnung

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Durch die „Erste Verordnung zur Änderung der Deponieverordnung“ vom 17.10.2011, in Kraft getreten zum 01.12.2011, müssen Lehrgänge für verantwortliche Personen auf Deponien (Leitungspersonal) nach § 4 Pkt. 2 DepV von der zuständigen Behörde oder Stelle anerkannt werden. Die BauAkademie bietet bereits seit einigen Jahren Fachkundelehrgänge nach §4 Deponieverordnung für Leitungs- und Aufsichtspersonal von Deponien an und hat den neuen Lehrgangsinhalt auf die Änderung der Deponieverordnung abgestimmt. Dieser Lehrgang erfüllt die Anforderungen an Lehrgänge nach § 4 DepV. Die Zustimmung des Landesamt für Umwelt LfU liegt hierfür vor.
· Fachkundelehrgang nach §4 Deponieverordnung zur Auffrischung der Fachkunde für Leitungs- und Aufsichtspersonal von Deponien

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Toter auf Baustelle – Bauarbeiter fiel von Gerüst und verstarb noch an der Unfallstelle

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Diese Horrormeldung möchten Sie als Bauherr und als Sicherheitskoordnator auf keinen Fall von Ihrer Baustelle hören. Doch leider kommt dies nur allzu häufig vor. Im Jahr 2009 verstarben 622 Menschen bei Arbeitsunfällen, viele davon im Baubereich. Deshalb ist es um so wichtiger, dass die Sicherheitsvorschriften auf Baustellen eingehalten und überwacht werden. Für die Sicherheits- und Gesundheitskoordination ist ein Sicherheitskoordinator verantwortlich, der vom Bauherren eingesetzt wird. In der RAB 30 werden die Tätigkeiten und Aufgaben, sowie die Qualifikation eines Sicherheitskoordinator beschrieben. Wichtig im diesem Zusammenhang ist, dass sich der Sicherheitskoordinator ständig weiterbildet und auf dem aktuellen Stand der Regeln und Vorschriften ist.
Als weiteres Beispiel kann hier der Tod eines Unternehmers angeführt werden. Ein Bauunternehmen sollte die Maurerarbeiten für ein neues Betriebsgebäude neben einer Stahlbauhalle ausführen. Im Dünnbettklebeverfahren entstand eine 30 Zentimeter starke, 12 Meter lange und drei Meter hohe Wand aus Porenbetonsteinen. Die Wand war zunächst nur an einer Seite durch eine aussteifende Querwand gesichert, die andere Seite war frei. Als plötzlich ein Unwetter aufzog, suchten der Unternehmer undein Mitarbeiter schnell Schutz hinter der Mauer. Doch die Windböen waren so stark, dass die im Dünnbettverfahren erstellte Wand umstürzte und die beiden Männer unter sich begrub. Der Mitarbeiter konnte mit Kopfverletzungen gerettet werden. Der Unternehmer starb noch am Unfallort. Ein Prüfingenieur ermittelte, dass bei einer Windgeschwindigkeit von 35 km/h bereits eine „klaffende Fuge“ entsteht und das Kippen beginnt. Ab 44 km/h ist mit einem Umsturz der Mauer zu rechnen. Zum Unfallzeitpunkt fehlten die aussteifenden Querwände beziehungsweise eine durch ihr Eigengewicht ebenfalls stabilisierende Stahlbetondecke. Immer wieder werden die Gefahren durch Windkräfte beim Bauen unterschätzt. Vor allem in den Bauzwischenphasen, wie in diesem Fall, ist auf aussteifende Querwände oder Verstrebungen zu achten, die die nötige Sicherheit gegen Wind gewährleisten. Auf keinen Fall ist Schutz hinter noch nicht gesichertem Mauerwerk zu suchen. (Quelle Publikation Berufsgenossenschaft)
Hier ist das Wissen und die Erfahrung von Sicherheits- und Gesundheitskoordinatoren gefragt um solche möglichen Gefahrstellen zu erkennen und vorsorglich zu beseitigen, damit diese Unfälle nicht passieren.
Quelle: Publikation der Berufsgenossenschaften

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Asbest – auch heute noch eine akute Gefahr

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Auch 19 Jahre nach seinem Verbot in Deutschland hat der einst so beliebte und heute verhasste Baustoff Asbest erneut 1375 Menschen im Jahr 2009 das Leben gekostet und Tendenz steigend. Insgesamt starben 2009 fast 3000 Menschen an einer Krankheit, die sie durch ihre berufliche Tätigkeit erlitten haben. Die Zahl der durch Asbest bedingten Todesfälle lag mit 1375 fast doppelt so hoch wie die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle im Jahr 2009 bei 622 Toten. Dies sind die offiziellen Zahlen der Berufsgenossenschaften für anerkannte Krankheitsfälle. Die Dunkelziffer an Todesfällen, die nicht berufsbedingt erfasst wurden liegt um etliches höher.
Trotz umfangreicher Sanierungen ist noch längst nicht der gesamte Asbest in Gebäuden saniert worden. In der Schweiz, die ein sehr umfangreiches Asbestkataster angelegt hatten, sind noch circa 30% der asbestbelasteten Gebäude nicht saniert. In Deutschland dürften die Zahlen in etwa ähnlich sein. Deshalb hören auch die Asbestmeldungen in den Tageszeitungen nicht auf. Täglich findet man Meldungen wie diese:
· …. Asbest bremst Abriss des Constucta Gebäudes aus …… (9.5.2012)
· …. Asbestalarm in Annington Wohnungen…..(5.5.2012)
· …. Krefeld: Stadt stoppt Kita-Bau wegen Quecksilber, Schwermetallen und Asbest im Boden….(4.5.2012)
· …. Solingen: Asbest im Pavilion – Umzug für 76 Kinder….. (29.4.2012)
Wir werden noch Jahrzehnte mit dem Asbestproblem konfrontiert werden.

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